Zu gut zum Wegwerfen: Too Good To Go App

Lebensmittel wegschmeißen war gestern im Einzel – und Großhandel und bei Restaurants. Es gibt eine App, mit der ihr nicht verkaufte Lebensmittel, Brötchen, Pizza etc. in Restaurants, Supermärkten und Tankstellen, Backshops sowie Bäckereien abholen könnt für schmales Geld. Die App heißt “Too Good to Go” und ist kostenlos. Ich habe sie selbst schon einige Male genutzt, und bin bisher ganz begeistert. Natürlich sind die abgegebenen Lebensmittel nicht umsonst, aber der Betrag, den ihr online überweist (und der erst bei der Bestätigung der Abholung vor Ort abgebucht wird), ist sehr gering. So habe ich mir mit mehreren anderen App-Nutzern zum Beispiel bei einem Asia Buffet die Behälter voll gemacht nach dem offiziellen Buffet Ende.

Es gibt jedoch keine Garantie für die Inhalte, die abgegeben werden. Deswegen wird auch von “Magic Bags” gesprochen. Bisher hatte ich jedoch immer einen Mehrwert für meine drei oder auch vier Euro.

Mehr Informationen erhaltet ihr hier:https://toogoodtogo.de/de

P.S. Ich verdiene nichts an dieser Werbung, sondern finde die App von mir aus empfehlenswert:).

Review: Herbststurmfestival 2022 (1)

Vergangenes Wochenende fand das Herbststurmfestival in Oldenburg statt. Nach einer größeren Pause war ich wieder mit dabei. Mit Wohnwagen und einem in Hamburg aufgelesenen Mitfahrer (Blabla Car) ging es nach Oldenburg am Freitagmorgen. Ziel war ein von der Location drei Kilometer entfernter Campingplatz.

Dieser befand sich auf dem Gelände eines Freibades und war recht gut besucht. Das Wetter eine Mischung aus Sonne, nieselig und am Abend Regen. Okay, bin ich irgendwie schon gewohnt vom Herbststurm Festival:).

Nach dem Test meines Raketenofens und am Nachmittag eines Mittagessens schnappte ich mir ein Tier Roller und machte mich auf zur Freizeitbildungsstätte. Auf dem davor befindlichen Mini Mittelaltermarkt schaute ich als Erstes in der Schotten Taverne vorbei.

Trinken ist bekanntlich eine Grundvoraussetzung, um nicht zu dehydrieren:).

-Fortsetzung folgt-

Volle Gasspeicher, nicht für uns?

Momentan erblicken viele Märchen das Licht der Welt. Nicht alle davon sind gut. Manche von ihnen gaukeln uns eine trügerische Sicherheit vor, welche uns am Ende wie ein Bumerang am Kopf treffen könnte.

Ich muss dabei ganz konkret an die täglichen Meldungen der Medien bzgl. des Füllstandes der deutschen Gasspeicher denken. “Fast 90 % Füllstand sollten uns einen halbwegs warmen Winter bescheren”, dachte ich bisher. Nun lese ich seit kurzer Zeit, dass das eingelagerte Gas unterschiedlichen Firmen gehört und durchaus auch exportiert werden könnte. Wie gewonnen, so zerronnen?

Und es wird noch besser. Die Bundesregierung hat keine Übersicht darüber, wie viel Gas in Deutschland verbleibt oder in andere Länder exportiert wird.

Worauf ich mit diesem Artikel hinaus will?

Dass ihr raus aus eurer Komfortzone kommt! “Wird schon werden” als angewöhntes Denkmuster sollte der Vergangenheit angehören. Fangt an euch die richtigen Fragen zu stellen und versucht für euch Antworten zu finden. Was machst du, wenn die Wohnung kalt bleibt, der Gasherd nicht mehr zum Kochen genutzt werden kann, der Strom phasenweise ausfällt? Wie ich schon in meinem E-Book (Wenn die Zombies kommen – Überlegungen zum Umgang mit Invasion & Notfällen, https://amzn.to/3fLwqit) festgestellt habe, ist Vorbereitung ein ganz wesentlicher Punkt, um mit schwierigen Situationen umgehen zu können, bevor es zu spät ist und dein Handlungsspielraum für notwendige Entscheidungen begrenzt ist.

Zugegeben, recht simpel. Aber der Türspalt aus dem kalte Luft eindringen und warme Luft austreten konnte, war größer als 1 cm. Durch das Setzen einer Leiste und dem späteren Anbringen einer Gummidichtung konnte dieses Problem entschärft werden.

Das fängt an bei der Wärmeisolierung der Wohnung, wärmer Bekleidung, Möglichkeiten zum Essen kochen, Stromversorgung, Lebensmittel, dem Kauf von Dämmmaterial usw.

Quelle: Welt.de

Das Teelichtofenmärchen

Es war einmal ein frierender Mensch, der sich voller Verzweiflung auf die Suche nach einer Wärmequelle für seine heimischen vier Wände begab.

So oder so ähnlich könnte ein Märchen vom Teelichtofen handeln. Viele Menschen machen sich dieser Tage Gedanken, wie sie ihre Wohnung heizen sollen. Kein Wunder, wenn man schon von Kündigungen durch den Versorger gehört hat, der Abschlag sich vervierfacht oder man im Internet etwas von Notfallplänen und Wärmestuben der Bundesregierung liest oder, oder,oder.

Vielen begegnet zwangsläufig im Internet der Teelichtofen. Manchen Beschreibungen nach das reinste Heizwunder. Man nehme einen Tontopf Untersetzer, eine Gewindestange und schraube daran zwei ineinander passende Tontöpfe mit der Öffnung nach unten. Auf den umgedrehten Aufsetzer stelle man vier brennende Teelichter und fertig ist das Machwerk.

Und nun bitte ganz genau mitdenken beim Mitlesen und ihr könnt eure Zeit mit sinnvolleren Vorbereitungen verbringen. Ein Teelicht hat eine Heizleistung von ca. 40 Watt. Am Ende erzeugt ihr mit vier Teelichtern 160 Watt. Mehr als ein kleiner Handwärmer und ein Ambiente Ding von zweifelhafter Eleganz kommt also am Ende nicht bei heraus. Solltet ihr den Teelichtofen unbeaufsichtigt lassen und einer eurer Tontöpfe sich entscheiden entzweizubrechen, in die Teelichter zu fallen, dann kann es am Ende sogar nicht ausgeschlossen werden, dass eure Wohnung abbrennt.

Schaut lieber zuerst, dass ihr undichte und zugige Stellen abdichtet. Was sonst noch alles möglich ist, dass kann ich gerne mal die Tage zusammentragen. Eine Sache, die ich u.a. schon konkret umgesetzt habe, ist die Anschaffung einer Standheizung. Die läuft zwar mit Diesel, aber ist halbwegs mobil und könnte im Ernstfall zumindest für halbwegs erträgliche Nächte sorgen. Ich besitze noch einen Wohnwagen, wo ich darüber nachdenke sie ggf. einzubauen. Fotos folgen die Tage.

Über den sogenannten “Affiliate-Link” (ich erhalte bei Bestellung eine minimale Provision, die nicht zu euren Lasten geht) in Bildform oben rechts auf der Seite landet ihr bei der Heizung. Nachfolgend eines der zahlreichen YouTube Videos.

https://youtu.be/5gJOlT1rIME

Die “verschwundene” Arbeitszeit

Nachfolgend im Video ein paar “Hintergründe”, wie die Arbeitsbedingungen für SPA/Erzieher:innen und Pädagogen in der vollstationären Schichtarbeit aussehen können. Obwohl es eine europäische Rechtsprechung gibt, die das von mir im Video geschilderte eigentlich verhindern soll. Denn: Bereitschaftszeit ist Arbeitszeit. Siehe auch: https://www.europa-mobil.de/eu-eugh-entscheidungen/eugh-arbeiten-europa/Arbeiten-Arbeitsbedingungen/Arbeiten-Arbeitsbedingungen-Arbeitssicherheit/Dellas-Bereitschaftsdienste/

Hier geht es um einen Fall in Frankreich. Aber die europäische Rechtsprechung gilt natürlich EU-weit. Es gibt auch etliche Fälle in Deutschland, wo bereits Recht gesprochen wurde. Leider erfolgte daraus bisher noch keine deutschlandweite Anpassung der Arbeitsbedingungen. Und so wird es auch weiterhin passieren, dass Arbeitnehmer:innen mit einer Vollzeitstelle bei Krankheitsvertretungen und zusätzlichen Nachtdiensten häufiger die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Wochenstunden überschreiten. Wer macht sich nun strafbar? Der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer? Oder das jeweilige Bundesland oder die vielleicht grob fahrlässig verhandelnden Gewerkschaften, die anscheinend diese Situation bisher ignoriert haben?

Es ist ein komplexes Thema und einseitige Schuldzuweisung wird dem nicht gerecht. Im Sinne einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen fordere ich jedoch die sofortige Umsetzung der europäischen Rechtsprechung.

Ich bin an dem Thema dran und bin mit der GEW im Kontakt. Eine gute Idee ist es auch, sich mit den Wahlkreisvertretern der jeweiligen Parteien zu treffen und auf die Problematik aufmerksam zu machen. Das werde ich ebenfalls noch in diesem Jahr angehen.

@tourleben_publishing

Wie aus einem 41 Stunden Job ein über 50 Stunden Job wird und euch Arbeitszeit nicht anerkannt wird;)#arbeitszeit #arbeitsrecht #gew #verdi #spd

♬ Originalton – Matthias Aue