Kommunikation ist einfach alles!

In der Partnerschaft, im Job, im Leben. Als Mensch und Erzieher stelle ich immer wieder fest, dass eine so vermeintlich einfache Sache so verdammt kompliziert ist, und oftmals komplett aus dem Ruder läuft. Die Kommunikation! Ein guter Grund, um meine persönliche “Bibel” der Kommunikation zu empfehlen. Genau! Miteinander reden, Band 1 von Friedemann Schulz von Thun. Würden mehr Menschen dieses Buch lesen und verinnerlichen, dann würde es viele Probleme gar nicht erst geben. Meine Meinung!

Zeitarbeit Erzieher: Eine kleine Bilanz

Seit Mitte Februar arbeite ich selbstgewählt für eine Zeitarbeit Firma. Der erste Einsatz fand in einer KITA statt. Mit den Kindern war die Arbeit angenehm, mit einigen Kolleginnen, zumindest phasenweise, anstrengend. Die Erwartungshaltung wurde nicht gut kommuniziert und einige Kolleginnen waren im Umgang mit mir sehr wortkarg. Positiv anzumerken ist, dass s die Struktur und die Lust auf Projekte und Gärtnern mit den Kindern um Längen besser gewesen ist als in der KITA wo ich bis Ende der letzten Woche eingesetzt gewesen bin.

Diese KITA war für mich mit dem Fahrrad zu erreichen. Wunderbar bei den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Der Umgang mit mir und zwei weiteren Erziehern (auf Zeit) sehr freundlich. Dachte ich zumindest, bis man mir drei Wochen vor Ablauf meines Einsatzes in einem Gespräch mitteilte, dass man mich nicht mehr benötigen würde. Begründung war, dass die Kollegin, mit der ich zusammengearbeitet habe, ein schlechtes Bauchgefühl hätte, wenn sie um 13 Uhr nach Hause gehen würde und ich mit den Kindern alleine wäre. Begründet wurde dieses nicht, und weder hat die Kollegin mit mir gesprochen, was dieses “von-bis Bauchgefühl” bedeutet, noch es mir nach dem Gespräch mit der Leitung erklärt, da sie sich im Urlaub befand. Immerhin, das war mir wichtig zu erfahren, stand nicht im Raum, dass ich mich Kindern unsittlich genähert hätte.

Alle haben miteinander gesprochen, nur mit mir wurde erst zum Schluss erst gesprochen. Ein Beispiel, welches in meinem Projekt “Notfallbuch für ErzieherInnen” einen der oberen Plätze verdient hat.

Sicherlich hätte ich noch ganz andere Geschützte auffahren können, aber da ich nur begrenzte Zeit geplant war, habe ich mir und der Einrichtung das erspart. Immerhin weiß ich nun, dass ich mich bei dieser Einrichtung nie bewerben werde. Ich habe mir mittlerweile zusammengereimt, dass die Kollegin ihre Arbeit torpediert gesehen hat, da ich ein paar mal ihr installiertes “Traumreise Angebot” nicht durchgeführt habe. Wenn sie nachgefragt hätte, wäre meine Erklärung gewesen, dass es die anderen Kolleginnen gewesen sind, die mich aufgefordert haben, das Angebot nicht durchzuführen, da aufgrund von Personalknappheit gemeinsames Aufsicht führen draußen angesagt wäre. Da ich mir nichts zuschulden kommen lassen habe, verbrachte ich drei Tage voll bezahlt auf Abruf zu Hause/im Garten.

Ab morgen werde ich dann in Grömitz arbeiten, für einige Wochen. Auf ein neues:).